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Gründe für die Ablehnung des ESTA-Antrags und Möglichkeiten

Stellen Sie gleich hier online Ihren ESTA-Antrag ohne finanzielles Risiko. Sie profitieren von einer Onlineunterstützung und bei einer Verweigerung der Genehmigung erhalten Sie eine Rückerstattung der Gebühren.

Manche Antragsteller für eine ESTA-Genehmigung haben mit Erstaunen festgestellt, dass ihr Antrag für die Reise in die Vereinigten Staaten abgelehnt wurde. Selbstverständlich haben die amerikanischen Behörden das Recht, nach der Prüfung eines Dossiers zu entscheiden, ob Sie die beantragte Genehmigung erteilen oder nicht. Was aber tut man im Falle einer Ablehnung? Kann die geplante Reise in die USA trotzdem stattfinden? Dies erfahren Sie hier im Detail, und Sie erhalten einige Ratschläge, was Sie in diesem Fall tun können.

 

Die unabdingbaren Voraussetzungen für einen ESTA-Antrag

Wenn Sie das Programm für visumfreies Reisen ESTA nutzen möchten, dann müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Nachfolgend ein Überblick:

  • Zum einen müssen Sie zwingend einem der Mitgliedsländer des Systems angehören. Deutschland gehört zu den 22 europäischen Ländern, die mit den Vereinigten Staaten eine Vereinbarung abgeschlossen haben, um die Reiseformalitäten für ihre Staatsangehörigen zu vereinfachen. Sie müssen also einen Reisepass besitzen, der von einem dieser Länder ausgestellt wurde, damit Sie einen Antrag stellen können.
  • Darüber hinaus ist es eine Voraussetzung, dass Sie einen biometrischen oder elektronischen Reisepass besitzen, der nicht nur zum Zeitpunkt des ESTA-Antrags gültig ist, sondern darüber hinaus bis zum Ende des geplanten Aufenthalts in den USA. Die Reisegenehmigung ist elektronisch mit diesem Reisepass verknüpft.
  • Die Dauer des Aufenthaltes in den USA ist ebenfalls wichtig, denn ESTA umfasst nur Reisen, die eine Dauer von drei Monaten nicht überschreiten. Wenn Sie länger als 90 Tage auf amerikanischen Boden bleiben möchten, können Sie dieses System nicht nutzen, sondern müssen ein herkömmliches Visum beantragen.
  • Die geplante Reise darf auch nicht den Zweck haben, dass Sie vor Ort arbeiten oder studieren möchten. Das ESTA-Verfahren ist lediglich für Urlaubs- und Geschäftsreisen oder Besuche bei der Familie oder Freunden anwendbar.

Wenn Sie eine der aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllen, dann ist es nicht sinnvoll, einen ESTA-Antrag zu stellen, da dieser unweigerlich zur Ablehnung führen würde.

 

Welche Gründe gibt es für die Ablehnung eines ESTA-Antrags?

Der Bescheid über die Ablehnung eines ESTA-Antrags wird, genau wie die Genehmigung, innerhalb von 72 Stunden nach dem Absenden des Antrags per E-Mail verschickt. Allerdings werden Sie feststellen, dass keinerlei Begründung für die Ablehnung angegeben ist. Einzig und allein die amerikanischen Einwanderungsbehörden, welche die ESTA-Anträge prüfen, sind berechtigt zu entscheiden, wer das Recht hat, amerikanischen Boden zu betreten.

Die häufigsten Gründe für die Ablehnung eines ESTA-Antrags sind die Folgenden:

  • Fehlerhafte persönliche Angaben: Sie müssen darauf achten, dass alle Angaben über Ihre Person, die Sie im Formular eingeben, mit den Angaben in Ihrem Reisepass übereinstimmen.
  • Eine nicht zulässige Aufenthaltsdauer: Denken Sie daran, dass die ESTA-Genehmigung nur für einen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten gilt, der 90 Tagen nicht überschreitet. Für einen längeren Aufenthalt müssen Sie ein Visum beantragen.
  • Die Staatsangehörigkeit: ESTA ist ein System, das nur für Staatsangehörige von Ländern gilt, die am ESTA-Programm teilnehmen.
  • Verbrechen oder schwere Vergehen: Wenn Sie im Antrag Vorstrafen angeben, dann kann Ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert werden, je nachdem, wie schwer die Verbrechen oder Vergehen sind, die Sie begangen haben.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, wenn die ESTA-Genehmigung abgelehnt wird?

Wenn Ihr Antrag durch die amerikanischen Behörden abgelehnt wurde und Sie trotzdem in die Vereinigten Staaten reisen möchten, gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit besteht darin, die gesetzlich vorgeschriebene Frist von 10 Tagen verstreichen zu lassen und dann sein Glück mit einem neuen Antrag zu versuchen. Sie müssen allerdings die Formalitäten wieder von vorne beginnen und auch die Bearbeitungsgebühren ein zweites Mal bezahlen. Es ist festzuhalten, dass die Bearbeitungsgebühren für abgelehnte ESTA-Anträge nicht erstattet werden.

Wenn der Grund für die Ablehnung nicht von einer fehlerhaften Eingabe beim Ausfüllen des Formulars herrührt und die geplante Aufenthaltsdauer 90 Tage nicht überschreitet, dann haben Sie nur die Möglichkeit, einen klassischen Visumsantrag bei einer amerikanischen Botschaft in Deutschland oder in dem Land, in dem Sie Ihren ständigen Wohnsitz haben, zu beantragen. Auch in diesem Fall haben Sie keinerlei Garantie, dass dies zum Erfolg führt. Der Visumsantrag wird ebenfalls von den amerikanischen Einwanderungsbehörden geprüft, und diese können den Antrag ein zweites Mal ablehnen.

 

Wie kann man den Grund für die Ablehnung einer ESTA-Genehmigung erfahren?

Wenn Sie eine E-Mail erhalten haben, in der Ihnen die amerikanischen Behörden die Erteilung der ESTA-Genehmigung verweigern, dann haben Sie sich vielleicht gewundert, dass kein Grund für diese Ablehnung angegeben wurde. Es ist in der Tat so, dass Sie niemals erfahren, aus welchem Grund Ihr Antrag abgelehnt wurde. Sie wissen also nicht, warum die amerikanischen Einwanderungsbehörden entschieden haben, Ihnen das Recht für einen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten zu verweigern.

Es bleibt Ihnen selbst überlassen, den vermutlichen Grund anhand der oben aufgeführten Liste ausfindig zu machen. Selbst wenn Sie sich die Ablehnung nicht erklären können, brauchen Sie gar nicht erst versuchen, die amerikanische Behörde zu kontaktieren und um eine Erklärung zu bitten. Vielleicht ist Ihnen beim Ausfüllen des Onlineformulars auch nur ganz einfach ein Fehler unterlaufen. In diesem Fall können Sie nach der Ablehnung eine Frist von 10 Tagen verstreichen lassen und dann den Antrag nochmals stellen.

 

Werden bei der Ablehnung der ESTA-Genehmigung die Gebühren zurückerstattet?

Zum Abschluss dieses Artikels gehen wir noch auf eine letzte wichtige Frage im Zusammenhang mit der Verweigerung der ESTA-Genehmigung ein. Bekanntermaßen fallen Gebühren an, wenn man online eine ESTA-Genehmigung beantragt. Wie sieht es nun aus, wenn man einen ablehnenden Bescheid auf seinen Antrag erhält?

In den meisten Fällen ist der bezahlte Betrag verloren, denn diese Gebühren werden bei einer Ablehnung niemals zurückerstattet. Allerdings gibt es einige Dienstleister, wie der Partner, den wir für Sie ausgewählt haben, die bei einer Verweigerung der ESTA-Genehmigung die bezahlten Gebühren zurückerstatten. Aus finanzieller Sicht gehen Sie bei einem solchen Anbieter also kein Risiko ein. Die Erstattung erfolgt auf das Konto, von dem die Kosten für den Antrag vor dem Absenden bezahlt wurden. Veranlassen muss man dafür nichts, alles erfolgt automatisch.

Die Tatsache, dass die Gebühren erstattet werden, ist eine gute Sache. Wie oben erwähnt, gibt es bei einer Ablehnung in vielen Fällen Möglichkeiten, um die geplante Reise in die USA trotzdem antreten zu können. Man kann beispielsweise nach Ablauf einer 10-tägigen Wartefrist nach Eingang der Benachrichtigung online einen neuen Antrag stellen, sofern die Ablehnung auf einem Fehler bei der Antragstellung beruht. In diesem Fall kann man mit den erstatteten Gebühren die Kosten für den neuen Antrag bezahlen.

Wenn man vermutet, dass der ESTA-Antrag abgelehnt wurde, weil man die unabdingbaren Voraussetzungen dieses Systems nicht erfüllt, kann man mit diesem Geld ein Visum beantragen. Wie ein ESTA-Antrag ist auch ein Visumantrag kostenpflichtig, wobei die Gebühren für ein Visum etwas höher als für ESTA liegen.

Im Endeffekt ist es also sinnvoll, einen Anbieter zu wählen, der bei Ablehnung des ESTA-Antrags die Kosten erstattet. Auf diese Weise geht man kein finanzielles Risiko ein und kann bei einem negativen Bescheid den erstatteten Betrag für einen neuen Antrag oder ein Visum verwenden. Denken Sie also daran, den ESTA-Antrag so frühzeitig zu stellen, dass Sie gegebenenfalls Zeit für einen weiteren Antrag oder einen Visumantrag haben.

 

Ist es möglich, nach einer ersten Ablehnung trotzdem eine ESTA-Genehmigung zu erhalten?

Wie bereits erwähnt, bedeutet die Ablehnung des Onlineantrags für eine ESTA-Genehmigung nicht zwangsläufig, dass Sie auch nicht mit einer anderen Genehmigung, beispielsweise mit einem Visum, in die Vereinigten Staaten reisen können. Wenn Sie nach einem ablehnenden Bescheid eine Frist von mindestens 10 Tagen verstreichen lassen, können Sie aber auch einen erneuten ESTA-Antrag stellen.

Wenn Sie jedoch im Antrag genau dieselben Angaben machen wie beim ersten Mal, dann werden die mit der Prüfung des Dossiers beauftragten amerikanischen Behörden Ihnen mit Sicherheit erneut dieselbe Antwort senden, nämlich eine Ablehnung. Unter bestimmten Umständen kann es jedoch vorkommen, dass dieser Antrag genehmigt wird.

Wenn die ESTA-Genehmigung beispielsweise abgelehnt wurde, weil Ihnen beim Ausfüllen des Formulars ein Fehler unterlaufen ist, dann stehen die Chancen gut, dass einem zweiten Antrag stattgegeben wird, wenn ansonsten alle Kriterien erfüllt sind. Ein Fehler kann vorkommen, und aus diesem Grund sollte man bei der Beantwortung des Fragebogens sehr aufmerksam sein und alle Antworten vor dem Absenden nochmals prüfen. Sie sollten wissen, dass Sie bei der Verweigerung einer ESTA-Genehmigung nicht einfach die entsprechende Antwort modifizieren können, sondern das Prozedere nochmals von A bis Z abwickeln und auch die Gebühren ein zweites Mal bezahlen müssen.

Es kann auch vorkommen, dass Ihre persönlichen Umstände der Erteilung einer ESTA-Genehmigung entgegenstanden. Wenn sich diese Situation in der Zwischenzeit jedoch gravierend geändert hat, steht vielleicht nun einer Genehmigung nichts mehr im Wege. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Antrag abgelehnt wurde, weil das Wohnsitzland des Antragstellers nicht zu den Mitgliedsländern des Systems gehört, weil die geplante Aufenthaltsdauer 90 Tage überstiegen oder weil der Grund für die Reise nicht den Vorschriften des Systems entsprochen hat. Wenn nun bei einem erneuten Antrag diese Zulassungskriterien des ESTA-Verfahrens alle erfüllt sind, wird der Antrag vermutlich genehmigt.

In manchen Fällen ist es jedoch unnötig, nach einer Ablehnung einen erneuten ESTA-Antrag zu stellen, da man diese Genehmigung keinesfalls erhalten wird. Wenn beispielsweise Konflikte mit dem Gesetz oder der Gesundheitszustand der Grund für die Verweigerung der Reisegenehmigung waren, dann ist davon auszugehen, dass auch ein weiterer Antrag keinen Erfolg haben wird.

 

Kann man trotz einer Ablehnung des ESTA-Antrags ein Visum für die Vereinigten Staaten erhalten?

Selbstverständlich kann jemand, dessen ESTA-Antrag durch die mit der Antragsprüfung beauftragten Behörden abgelehnt wurde, versuchen, auf einem anderen legalen Wege eine Genehmigung für die Reise in die Vereinigten Staaten zu erhalten. In diesem Fall besteht zum Beispiel die Möglichkeit, ein klassisches Visum zu beantragen.

Visumanträge können im Besonderen für Menschen sinnvoll sein, die in die USA reisen möchten, aber nicht einem der Mitgliedsländer des ESTA-Systems angehören, die einen Aufenthalt planen, der länger als 90 Tage dauert oder die aus anderen Gründen als für eine Urlaubsreise dorthin reisen möchten.

Um ein Visum zu beantragen, muss man auf eine spezifische Website gehen, die ein entsprechendes Onlineformular anbietet und dieses in ähnlicher Weise ausfüllen, wie dies beim ESTA-Antrag der Fall ist. Zwischen einem ESTA-Antrag und einem Visumantrag gibt es jedoch gravierende Unterschiede. Einem Visumantrag muss beispielsweise ein Passfoto beigefügt werden, das gesetzlich ganz genau festgelegten Kriterien entspricht. Darüber hinaus benötigt man zusätzliche Nachweise, und in bestimmten Fällen kann es sogar sein, dass man einen Termin für ein persönliches Gespräch wahrnehmen muss, bevor dem Antrag stattgegeben wird.

Die Wartezeit für die Erteilung eines Visums ist viel länger, als die für einen ESTA-Antrag, sodass es ratsam ist, diese Formalität frühzeitig in Angriff zu nehmen.

Achtung! Sie erhalten nicht deshalb automatisch ein Visum, weil Ihr ESTA-Antrag abgelehnt wurde. Die Erteilung eines Visums unterliegt genau definierten Auflagen, die man kennen und einhalten sollte. Wenn Ihnen die ESTA-Genehmigung verweigert wurde, ist es möglich, dass auch ein Visumantrag abgelehnt wird, je nachdem wie Sie die Fragen im Onlineformular beantwortet haben. Nähere Informationen  über die Voraussetzungen für den Erhalt eines Visums für die Vereinigten Staaten erhalten Sie auf der Website der amerikanischen Botschaft Ihres Wohnsitzlandes. Dort finden Sie alles Wissenswerte zu diesem Thema sowie die Vorgehensweise für den Antrag.

Es gibt also nach der Verweigerung einer ESTA-Genehmigung Alternativen, um trotzdem in die USA reisen zu können. Eine Garantie, dass Sie eine Reisegenehmigung erhalten, gibt es jedoch niemals, da dies vor allem von Ihren persönlichen Umständen abhängt.